Zum Inhalt

Los geht’s im Gewächshaus!

    Letztes Jahr durfte ich erstmals das Gewächshaus meiner Schwiegermama übernehmen und bepflanzen – dieses Jahr möchte sie es endgültig nicht mehr zurück haben (juhu!!!) und ich darf nach meinem Gutdünken schalten und walten. Und weil es momentan so schön frühlingshaft ist (zumindest vom Wetter her – von den Temperaturen her – puh, es ist schon noch ganz schön frisch!) hat es mich diese Woche gepackt und ich habe mal begonnen aufzuräumen.

    Das hieß in diesem Fall mal zunächst alles sichten und ausmisten. Über die Jahre sammelt sich doch ganz schön viel zusammen, aber das kennt ihr vermutlich auch. Wenn genug Platz da ist dann kommt das eine oder andere (oder auch ganz schön viel) „derweil“ mal irgendwohin. Gartenzeug landete also bei uns ganz oft „derweil“ im Gewächshaus, und so hat es auch ausgesehen. Berge von Töpfen aller Größen, Formen und Materialien, Untersetzer, Fußabstreifgitter, Styroporschachteln, Gartenvlies, verdorrte Pflanzen, Gerätschaften aller Art – da war wirklich ein Sammelsurium an Dingen. Zum Glück war vieles noch brauchbar und so habe ich als ersten Schritt einfach mal entmüllt und die noch guten, verwendbaren Dinge schön ordentlich eingeräumt.

    Wie ihr am Bild sehen könnt, habe ich auch schon die ersten Pflänzchen – in dem Fall Salat – eingesetzt, einfach mal zum Starten. Ich muss zugeben, das Gewächshaus hab ich letztes Jahr ein bisschen stiefmütterlich behandelt – vielleicht muss ich mich noch daran gewöhnen, dass ich dafür jetzt zuständig bin 😉 ich hoffe, das wird dieses Jahr besser!

    Im nächsten Schritt werden wir den bisherigen Arbeitstisch verkleinern und ein zweites Beet einbauen und an der dahinterliegenden Wand Rankhilfen anbringen. Ich würde gern Kiwanos, Gurken und Melonen ziehen und die wollen ja bekanntlich nach oben. Außerdem möchte ich noch dem Zitronenbaum (bisher im kleinen Topf) irgendwo im Gewächshaus einen fixen Platz geben. Ich hab dazu schon ein paar Ideen, aber mal schauen, welche Materialien mir vor die Füße fallen. In der Permakultur versuchen wir nämlich, vorhandenes zu nutzen oder Dingen ein zweites Leben zu geben. Das fordert manchmal kreative Lösungen und auch mal Umdenken, damit man mit den zur Verfügung stehenden Materialien auskommt und möglichst wenig neu kaufen oder von weit her transportieren muss. Ich halte euch jedenfalls auf dem Laufenden!

    Schlagwörter: